S a t z u n g                                                                            

des

N O W I   (Norderstedter Ost-West-Integration)

Vereins zur Förderung der Integration von zugewanderten Menschen

in Norderstedt e.V.

 

  • 1         

                            N a m e,   S i t z

Der Verein trägt den Namen :  N O W I  (Norderstedter Ost-West-Integration)

Verein zur Förderung der Integration von zugewanderten

Menschen  in Norderstedt.     Er hat seinen Sitz in Norderstedt.

 

  • 2                                     

                                  Z w e c k

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Hilfe für diese zugewanderten Menschen in Norderstedt.

Er wendet sich besonders an die Menschen aus dem russischen Sprachraum  (z.B. Aussiedler, sog. Kontingentflüchtlinge und deren  Familienangehörige).

Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Information und Hilfe bei der Bewältigung des Alltags in Deutschland. Der Verein unterstützt und hilft  beim Einleben und bei der Integration in die deutsche Gesellschaft. Er bietet Unterstützung und Hilfe in verschiedenen Lebenssituationen.

Er leistet Hilfe zur Selbsthilfe.

Ein weiterer Zweck des Vereins ist die Pflege erlebter kultureller Traditionen, die damit zum  besseren Verständnis zwischen der einheimischen Bevölkerung und den zugewanderten Menschen beitragen sollen.  Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Pflege des Liedgutes und des Tanzes.

Der Verein kann auch die Trägerschaft von entsprechenden Maßnahmen und Projekten übernehmen, die der beruflichen und sozialen Integration dienen.

Er ist konfessionell ungebunden und enthält  sich jeglicher Parteipolitik

 

  • 3

                      G e m e i n n ü t z i g k e i  t

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke

im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung

in ihrer jeweils geltenden Fassung. Der Verein ist selbstlos tätig,

er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer  Eigenschaft als

Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln.

Sie erhalten auch bei ihrem Ausscheiden oder im Falle der Auflösung des

Vereins keine  Rückzahlungen aus dem Vereinsvermögen. Es darf keine

Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind,

oder durch  unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  • 4
                         G e s c h ä f t s j a h r

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  • 5

                            B e i t r ä g e

Der Jahresbeitrag  wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

Er ist in der ersten Hälfte eines jeden  Jahres zu entrichten.

 

  • 6

                        M i t g l i e d s c h a f t

Mitglied kann jede natürliche und auch juristische Person

werden, die den Verein in seinen Bestrebungen unterstützen will.

Die Eintrittserklärung ist dem Vorstand schriftlich zu übermitteln.

Die Mitgliedschaft erlischt

durch Tod, durch Austritt

oder durch Ausschluss.

Der Austritt ist zum Ende eines Quartals möglich und muss mindestens

einen Monat vorher dem Vorstand schriftlich vorliegen.

 

Der Ausschluss kann bei vereinsschädigendem Verhalten oder bei Verzug

der Beitragszahlungen von mehr als drei Monaten  nach einer vorheriger

Erinnerung erfolgen. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.

 

  • 7

                M i t g l i e d e r v e r s a m m l u n g

Die Mitgliederversammlung findet jährlich bis spätestens  31. März statt.

Sie wird vom Vorstand schriftlich einberufen.

Der Vorstand erstattet dabei den Jahres- und den Kassenbericht.

Außerdem hat der Bericht der Revisoren zu erfolgen.

 

Der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung  unterliegen insbesondere:

Wahl und Entlastung des Vorstandes.

Wahl der Rechnungsprüfer, Festsetzung des Mitgliederbeitrages

und Satzungsänderungen.

 

Die Mitglieder sind wenigstens 2 Wochen vor der Versammlung

schriftlich, unter Bekanntgabe der Tagesordnung,  einzuladen.

Jede ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.  Bei Stimmengleichheit gilt

ein Antrag als abgelehnt. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

Über  die Versammlung ist  ein Protokoll zu führen. Das Protokoll der

Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer/-in und von einem weiteren

Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

Auf Antrag von mindestens 25 % der Mitglieder ist eine außerordentliche

Mitgliederversammlung einzuberufen.  Der Antrag muss schriftlich unter

Angabe des Grundes gestellt werden.

 

  • 8     
                               V o r s t a n d

Der Vorstand ist das ausführende Organ des Vereins.

Er besteht aus   der/dem 1.  Vorsitzenden,

der/dem 2. Vorsitzenden,  der/dem Kassenwart,

dem/der Schriftführer/-in  sowie einigen Beisitzern/Innen

und wird auf 2 Jahre gewählt.

Die Amtszeit endet erst mit der Neuwahl des entsprechenden Vorstandsmitgliedes.

Vorstand im Sinne von § 26   BGB  ist der  1.Vorsitzende, der 2.Vorsitzende

und der Kassenwart,  von denen je zwei gemeinschaftlich zur Vertretung

des Vereins berechtigt sind.

 

  •   9

                      R e c h n u n g s p r ü f e r

Zur Prüfung der Kasse  und der Rechnungsprüfung werden auf

die Dauer von 2 Jahren zwei Rechnungsprüfer gewählt,

die nicht dem Vorstand angehören dürfen.

 

  • 1O

                                W  a  h  l e  n

Bei  Wahlen ist eine absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

Andernfalls findet eine Stichwahl zwischen  den beiden Vorgeschlagenen

mit der höchsten Stimmenzahl statt.  Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

 

  • 11
                  S a t z u n g s ä n d e r u n g e n

Satzungsänderungen können nur mit 2/3 Mehrheit der anwesenden

Stimmberechtigten und nur dann beschlossen werden, wenn die Tagesordnung

auf die beabsichtigte  Satzungsänderung im einzelnen hingewiesen hat.

 

  • 12

                  A u f l ö s u n g   d e s   V  e r e i n s

Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer ausdrücklich zu

diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung  beschlossen

werden. Diese Versammlung ist nur beschlussfähig,  wenn

mindestens ¾ der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind

und davon ¾ für die Auflösung stimmen.

Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so kann

eine 2. Versammlung  einberufen werden,  für die das Erfordernis

der Anwesenheit von ¾ der Stimmberechtigten nicht gilt.  Für

die Auflösung müssen sich jedoch auf dieser Versammlung ¾

der anwesenden Stimmberechtigten  aussprechen.

 

  • 13

         V e r w e n d u n g   des  V e r e i n s v e r m ö g e n s

                    b e i   A u f l ö s u n g

Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen der Stadt

Norderstedt mit der Verpflichtung zu,  es für gemeinnützige

Zwecke zu Gunsten der  Sozialarbeit von gemeinnützigen

Verbänden in Norderstedt zu verwenden.

 

  • 14

            R e d a k t i o n e l l e   Ä n d e r u n g e n

Der Vorstand ist berechtigt, auf Verlangen des Registergerichtes

oder des Finanzamtes Satzungsänderungen ohne Zustimmung der

Mitgliederversammlung vorzunehmen.

 

  • 15

Die Satzung wurde auf der Gründungsversammlung

am 17. März 2002  erstmals beschlossen.

Vielen Dank für Ihr Interesse und für Ihre Unterstützung!